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Nicht nur in der Herbstzeit ein gesunder Genuss: Kürbis können Sie auf unzählige Arten zubereiten. Aber welcher passt geschmacklich zu welchem Rezept? Wir geben Ihnen einen Überblick über die beliebtesten Kürbissorten.
Ob als herzhafte Suppe, raffiniertes Risotto oder feine Marmelade: Der Speisekürbis gehört neben der Tomate zu den vielseitigsten Fruchtgemüsen. Von über 800 sind etwa 200 Kürbisarten essbar. Damit Sie den Überblick behalten, stellen wir Ihnen sechs gängige Kürbissorten vor, die Sie in fast jeder Gemüseabteilung kaufen können.
Der orange leuchtende Hokkaido ist wohl der bekannteste Speisekürbis und fast das ganze Jahr erhältlich. Hierzulande wird er auch unter dem Namen Oranger Knirps verkauft und seine dünne Schale ist essbar, sodass Sie sich das lästige Schälen sparen können. Sein festes, kaum faseriges Fruchtfleisch ist leicht nussig-süsslich und erinnert geschmacklich an Marroni. Mit dem Hokkaido lässt sich fast jedes Rezept umsetzen: Sie können den Kürbis grillieren, braten oder im Ofen backen. Aber auch als Suppe oder roh im Salat macht er eine gute Figur.
Wegen seiner charakteristischen Form wird er auch Birnenkürbis genannt. Geschmacklich ist der Name Programm: Der Butternut besticht durch sein buttrig-nussiges Aroma, das kräftiger daherkommt als bei vielen anderen Kürbissorten. Sein zartes Fruchtfleisch hat gegart fast schon eine cremige Konsistenz. Den Butternut-Kürbis können Sie gefüllt im Ofen oder als Pfannengemüse zubereiten, er eignet sich aber beispielsweise auch zum Backen.
Er ist vor allem in der Low-Carb-Küche beliebt: Sein faseriges Fruchtfleisch können Sie nach dem Garen nämlich wie dünne Nudeln herausziehen. Damit passt der Spaghetti-Kürbis hervorragend zu Rezepten, für die eigentlich herkömmliche Pasta vorgesehen ist, er lässt sich aber auch zu Gratin verarbeiten. Sein Geschmack ist im Gegensatz zu anderen Kürbissorten eher dezent und ist mit dem der verwandten Zucchini vergleichbar. Darum sind würzige Saucen oder kräftige Käse ideale Begleiter.
Der Muscade de Provence ist im Vergleich zu den bisher vorgestellten Sorten recht gross und schwer. Doch wer ihn erfolgreich in die Küche befördert oder gleich in Stücken gekauft hat, wird mit einem fruchtig-säuerlichen Aroma belohnt. Die feinen Muskatnoten können Sie mit dem gleichnamigen Gewürz noch hervorheben. Der Muskat-Kürbis lässt sich prima einlegen oder als Chutney oder Marmelade zubereiten. Sie können den würzigen Kürbis aber auch roh essen oder als Püree geniessen.
Ob weiss, grün oder gelb: Den um die zehn Zentimeter breiten Patisson erkennen Sie an seiner flachen Form, wegen der er auch als «Ufo-Kürbis» bezeichnet wird. Jüngere Exemplare sind etwas geschmacksintensiver, aromatisch verhält sich der Patisson aber eher neutral. Sie können den Mini-Kürbis gefüllt im Backofen garen oder mit anderen Zutaten zu einem Auflauf verarbeiten. Flach aufgeschnitten und paniert stellt er eine leckere Schnitzelalternative dar.
Viele kaufen den Riesenkürbis zum Schnitzen, aber in der Küche ist der Gelbe Zentner ebenfalls ein Multitalent unter den Kürbissorten und eignet sich mit seinem leicht süsslichen, weich gegarten Fruchtfleisch für zahlreiche Kürbis-Rezepte. Weil er Gewürze gut aufnimmt, gelingen mit ihm nicht nur Suppen und Aufläufe, sondern auch Eingelegtes. Möchten Sie mit Kürbis backen, können Sie ihn auch für viele Kuchen- und Muffinrezepte verwenden.