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Kaum ein Gericht, das ohne Salz und Pfeffer auskommt. Neben Tafelsalz und schwarzem Pfeffer stehen mittlerweile auch viele andere, teils exotische Salz- und Pfeffersorten im Supermarktregal. Aber was sind die Unterschiede? Wir geben einen Überblick.
Ob Tafel- oder Speisesalz: Im Grunde ist damit das Gleiche gemeint ‒ nämlich Natriumchlorid, das wir zum Würzen nutzen. Speisesalz fungiert als Obergriff für in der Küche verwendete Salzsorten und umfasst damit auch Natursalze wie Fleur de Sel. Bei Tafelsalz handelt es sich dagegen um raffiniertes und gereinigtes Salz, das auch Zusätze enthalten kann. So gibt es dieses Salz beispielsweise mit und ohne Jod oder Fluor. Beides wird zum Wohle unserer Gesundheit dem Salz hinzugefügt: Jod wird von der Schilddrüse benötigt und ist für uns lebensnotwendig, Fluor härtet den Zahnschmelz und schützt so vor Karies. Dem Tafelsalz werden neben diesen Spurenelementen ausserdem oft sogenannte Rieselhilfen zugesetzt.
Je nach Gewinnung lassen sich drei Salzarten unterscheiden:
Während Siedesalz sehr rein ist, enthalten Meer- und Steinsalz oft noch weitere Mineralien. Die haben aufgrund der geringen Menge – laut WHO sollten wir maximal fünf Gramm Salz am Tag zu uns nehmen – kaum Auswirkungen auf die Gesundheit, aber oft auf den Geschmack. Darum bevorzugen zum Beispiel viele Köche Meersalz. Wegen seiner gröberen Struktur eignet es sich mitunter für Gerichte mit Salzkruste.
Neben Tafelsalz können Sie unter anderem die folgenden, zum Teil exotische Salze kaufen. Die meisten sind als «Finishing-Salze» eher zum abschliessenden Würzen gedacht:
Auch beim Pfeffer können Sie unzählige Sorten kaufen – und zwar nicht nur gemahlen oder als Körner, sondern auch als eingelegter Pfeffer im Glas oder fermentiert. So lassen sich etwa mit eingelegtem grünem Pfeffer leckere Saucen zaubern, während fermentierter Pfeffer als besonders aromatisch gilt.
Doch welcher Pfeffer eignet sich wofür? Hier ein Überblick: