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Frisch ausgesäte Samen und kleine Keimlinge wollen schon ein wenig umsorgt sein. Warm und gleichmässig feucht mögen es alle. Mit unseren Tipps werden die Pflänzchen gross und stark.
Säen Sie zwei bis drei Samenkörner pro Topf (Durchmesser zehn bis zwölf Zentimeter). Nach dem Keimen lassen Sie nur die jeweils stärkste Pflanze stehen und knipsen die anderen ab oder zupfen sie vorsichtig heraus.
Grünes, rotes, Thai-, Zitronen- oder Zimt-Basilikum: Alle Arten des wärmeliebenden Krautes sind Lichtkeimer. Die Samenkörner werden also nicht mit Erde bedeckt sondern nur auf das Substrat gelegt. Gleiches gilt auch für Tagetes und Erdbeeren.
Kürbisse, Gurken und Zucchetti werden ab Mitte April zwei bis drei Zentimeter tief und von Anfang an einzeln in Töpfe gesät. Zum Keimen brauchen sie 20 bis 22 Grad Celsius, danach sind kühlere 15 bis 18 Grad optimal.
Tomatensaatgut gibt es in grosser Vielfalt. Jede Sorte in eine Schale aussäen und die Pflänzchen beim Pikieren etwas tiefer setzen. So bilden sich an den Stängeln neue Wurzeln.
Wurzelgemüse wie Karotten, Randen, Pastinaken oder Radiesli vertragen ein Umpflanzen nicht gut. Sie würden mit grosser Wahrscheinlichkeit krumm und ungleichmässig wachsen. Die empfindlichen Rübchen also besser nicht vorziehen, sondern direkt an ihrem endgültigen Platz, im Beet oder grossen Balkonkasten, aussäen. Nach dem Keimen müssen die Pflänzchen vereinzelt werden, das heisst: Alle Keimlinge mit zu geringem Abstand zueinander müssen entfernt werden, damit die Wurzeln genügend Platz haben, um sich zu entwickeln.
Mohnblumen können von März bis Mitte April im Haus vorgezogen, werden. Die winzigen Samen mit etwas Sand mischen, dann lassen sie sich gleichmässiger verteilen. Das Pikieren ist etwas knifflig – die Pflänzchen entwickeln schnell sehr lange empfindliche Pfahlwurzeln. Alternativ kann man Mohn direkt draussen aussäen. Oft versamen die Pflanzen sich dort auch von selbst, wenn man die verblühten Blüten und die entstehenden Samenstände stehen lässt.
Saatbänder und Saatscheiben sind praktisch und erleichtern das Aussäen. Die Samen auf den Papierstreifen oder -kreisen haben bereits den richtigen Abstand zueinander. So müssen Möhren und Radieschen nicht vereinzelt werden, sondern wachsen von Anfang an gleichmässig verteilt. Auch Basilikum, Petersilie oder andere Kräuter halten damit von Anfang an den perfekten Abstand. Saatscheiben gibt es sogar in verschiedenen Formen, etwa als Herz. Und als kleines DIY-Projekt lassen sie sich auch leicht selbst herstellen.