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Der Winter bringt nicht nur Kälte mit sich, sondern auch das leidige Eiskratzen am Auto. Aber nicht alle Tipps und Tricks, die man hört oder liest, sind auch ratsam. Wir bei Consumo erklären Ihnen, welche Eiskratz-Methoden Sie besser meiden sollten.
Es klingt verlockend und nach einer schnellen Lösung – morgens einfach heisses Wasser über die vereisten Scheiben kippen. Unser Rat: Machen Sie das lieber nicht. Denn der plötzliche Temperaturunterschied kann zu Spannungen führen und die Scheiben beschädigen. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass das Wasser auf den kalten Boden spritzt und zu einer gefährlichen Eisfläche wird.
Auch auf Lebensmittel wie Kartoffeln oder Zwiebeln schwört so mancher Autofahrer. Aber das kann bei falscher Anwendung Kratzer auf der Scheibe hinterlassen – ebenso wie CD-Hüllen oder Kreditkarten. Greifen Sie hier lieber zu einem richtigen Eiskratzer. Im Netz kursiert zudem der Tipp, Salz mit Wasser zu mischen und die Windschutzscheibe damit einzureiben. Doch ist das wirklich effektiv? Salz kann Eis zwar schmelzen. Dennoch sollte man hier lieber vorsichtig sein: Die Salzwassermischung könnte im schlimmsten Fall und bei längerer Anwendung Lack und Metall beschädigen.
Wer Geld sparen und sich keine Abdeckhaube kaufen will, könnte theoretisch die Scheibe abends auch mit Zeitungspapier zudecken – diesen Tipp hört und liest man ebenfalls immer wieder. Das kann allerdings ziemlich mühsam sein: Das nasse Papier lässt sich am nächsten Morgen nämlich nur schwer wieder entfernen. Ausserdem droht es bei Wind davonzufliegen. Noch mehr Tipps zum eisfreien Auto gibt übrigens der Touring Club Schweiz.