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Hana Spada
Etwa ein Drittel des Stromverbrauchs der Schweiz fällt in privaten Haushalten an. Wir zeigen, wie Sie Ihren Stromverbrauch im Wohnalltag mit wenig Aufwand senken und so Gutes tun – für die Umwelt ebenso wie für Ihr Portemonnaie.
Leuchtet an Ihrem Fernseher oder an Ihrer Kaffeemaschine selbst dann ein rotes Lichtchen, wenn das Gerät ausgeschaltet ist? Dann befindet es sich wahrscheinlich im Stand-By-Modus. In diesem Fall ist es nicht vollständig vom Strom getrennt – und verbraucht deshalb Energie, obwohl Sie es nicht verwenden.
Diesen unnötigen Stromverbrauch vermeiden Sie, indem Sie Drucker, Computer und Co. via Steckerleisten ans Stromnetz anschliessen. Diese Leisten verfügen über einen Ausschaltknopf, durch den Sie die Stromzufuhr manuell unterbrechen können. Alternativ ziehen Sie die Stecker Ihrer technischen Geräte ganz, wenn Sie sie nicht verwenden.
Moderne Elektrogeräte sind oft deutlich energiesparender als alte Modelle. Achten Sie beim Kauf neuer Geräte, zum Beispiel Fernseher, Kühlschrank oder Geschirrspüler, auf deren Stromverbrauch. Sparsame Modelle sind meist etwas teurer als ihre weniger ökologischen Pendants. Doch da Sie über die gesamte Nutzungsdauer Strom sparen, gleichen sich diese Kosten in der Regel wieder aus. In den meisten Fällen sparen Sie mit stromsparenden Modellen auf Dauer sogar Geld.
Die Energieeffizienzklassen geben Auskunft über den Stromverbrauch des Gerätes. Sie reichen von A bis G, wobei Geräte der Kategorie A am wenigsten Energie benötigen und Geräte der Kategorie G am meisten. Die stromsparendste Kategorie A ist zusätzlich in die Labels «A+», «A++» und «A+++» unterteilt, wobei «A+++» die sparsamste Kategorie ist.
Stellen Sie sicher, dass Sie in Ihrer Wohnung bei allen Lampen und Lichtquellen Energiesparlampen oder LEDs verwenden. Diese verbrauchen nur einen kleinen Teil des Stroms herkömmlicher Glühlampen derselben Helligkeit.
Gerade während der kalten, dunklen Jahreszeit ist die Versuchung gross, die Wohnung hell zu erleuchten. Der Umwelt zuliebe sollten Sie dennoch folgende Tipps befolgen:
Vermeiden Sie zudem dunkle Lampenschirme oder gar Wände in dunklen Farben. Denn diese reflektieren das Licht weniger gut als helle Farben, sodass Räume bei derselben Beleuchtung düsterer wirken.
Der Kühlschrank mit der Gefriertruhe ist einer der grössten «Stromfresser» im Haushalt. So halten Sie seinen Stromverbrauch möglichst gering:
Auch die Waschmaschine, der Wäschetrockner und der Geschirrspüler brauchen viel Strom. Stellen Sie sie deshalb erst an, wenn sie vollständig gefüllt sind. Denn wer an zwei Tagen nacheinander je eine halbvolle Waschmaschine laufen lässt, verbraucht doppelt soviel Energie wie jemand, der die Maschine nur am zweiten Tag laufen lässt – dafür ganz gefüllt.
Damit dies funktioniert, ist es relevant, dass die Gerätegrösse Ihrem Bedarf entspricht. Sowohl Waschmaschinen als auch Geschirrspüler und Kühlschränke gibt es in verschiedenen Grössen.
Diese einfachen Massnahmen helfen, den Energieverbrauch in der Küche zu senken:
Wer die Waschmaschine und den Geschirrspüler clever nutzt, tut Gutes für die Umwelt. Hier geht’s zu unseren Tipps.
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Sie möchten Gutes für die Umwelt tun? Hier geben wir Tipps für nachhaltiges Verhalten im Alltag. |