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Warm, weich und vielseitig – Flanellhemden sind die idealen Begleiter für den Winter. Doch was macht Flanell so besonders und wie pflegt man diesen Stoff richtig – damit er möglichst lange schön bleibt?
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Flanell ist in den Wintermonaten kaum wegzudenken. Ob als Hemd oder Bettwäsche – der Stoff sorgt für wohlige Wärme und einen angenehmen Tragekomfort. Aber was macht das Material eigentlich so besonders – und wie bleibt es auch nach vielen Waschgängen in Topform?
Flanell ist eigentlich ein Sammelbegriff. Dieser wird für Gewebe aus verschiedenen Materialien verwendet, der auf einer Seite oder auf beiden Seiten angeraut ist. Die gängigsten Materialien für Flanell sind Baumwolle, Viskose oder Wolle. Das Anrauen macht den Stoff auch so besonders. Dabei lösen sich nämlich einzelne Fasern aus dem Gewebe heraus, die einen Flor bilden. Dieser sorgt dafür, dass Flanell so flauschig wird und schliesst gleichzeitig Luft ein. Dadurch wird die Körperwärme ideal isoliert. Flanell ist so besonders wärmend und trotzdem leicht – das macht die Hemden auch besonders gemütlich und angenehm auf der Haut. Eine weitere besondere Eigenschaft von Flanell ist, dass der Stoff Flüssigkeiten gut aufsaugt.
Wussten Sie, dass der Ausdruck «Flanell» aus Wales stammt? Es ist abgeleitet vom walisischen Wort für Wolle. Flanell wurde also ursprünglich in Nordeuropa erfunden und gewann im letzten Jahrhundert immer mehr an Beliebtheit. Berühmt geworden ist der Stoff als robuste Arbeitskleidung. Doch das kanadische Holzfäller-Image hat der Stoff längst hinter sich gelassen – Flanell steht inzwischen für zeitlose Eleganz und hohen Komfort.
Flanell ist von Natur aus strapazierfähig. Es eignet sich ideal für den Alltag und hält auch bei häufigem Tragen und Waschen lange durch, ohne an Qualität einzubüssen. Dennoch sollte man die Kleidung richtig pflegen, damit sie ihre Weichheit und Form lange beibehält. Flanell ist dabei gar nicht so anspruchsvoll, wenn man einige grundlegende Tipps beachtet: