Bitte nicht schlimmer machen

Die Top drei der Todsünden bei Teenager-Haut

Manche Tipps von Freunden und Bekannten richten nur noch mehr Schaden an. Auf folgende vermeintliche Massnahmen fallen viele Menschen herein. Damit können Sie Unreinheiten und Pickel aber sogar noch verstärken!

Aloe Vera und Döschen
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Zu wenig Feuchtigkeit

Die Versuchung ist gross: Ist die Haut ölig und unrein, neigt man dazu, sie mit aggressiven Reinigungsmitteln zu traktieren. Im Anschluss wird womöglich auch noch auf die Feuchtigkeitspflege verzichtet. Das ist genau falsch. Denn eine völlig entfettete Haut, der alle Feuchtigkeit entzogen wurde, gibt Vollgas und produziert noch mehr Talg! Die Folge ist ein Teufelskreis. Die Poren verstopfen immer mehr. Besser: Für die tägliche Pflege pH-neutrale Hautreinigungsprodukte verwenden und leichte Pflege auf Öl-in-Wasser-Basis wählen, zum Beispiel ein Feuchtigkeitsserum. Beim Make-up sind leichte Texturen meist die bessere Wahl, auch eine «ölfreie» Formulierung kann helfen. Alternativ ist eine getönte Tagescreme besonders leicht und fällt nicht auf, sofern der passende Hautton gewählt wird.

Zu aggressive Hausmittel

Hausmittel gegen Pickel sollten mit Bedacht eingesetzt werden. Die Haut bitte nicht noch mehr reizen! Ein vermeintlicher Geheimtipp, das Salz-Peeling, kann auf den entzündeten Stellen enorm brennen und die Haut unnötig reizen. So muss sich niemand quälen. Gut ist hingegen Aloe Vera-Gel. Es hat entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften und lindert Rötungen. Eine Gesichtsmaske mit Heilerde entfernt überschüssigen Talg von der Hautoberfläche. Wer mag, rührt noch eine Messerspitze Zimt unter, das wirkt antimikrobiell.

Sonnenuntergang, Teenager am Strand
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Zu viel Sonne und Solarium

Es mag sein, dass Pickel auf gebräunter Haut weniger auffallen. Weg gehen sie davon aber nicht. Im Gegenteil: Die Entstehung von Mitessern wird durch UVA-Strahlung gerade erst gefördert. Hinzu kommt, dass einige Mittel gegen Akne wie das Benzoylperoxid die Lichtempfindlichkeit der Haut stark erhöhen. Ausserdem verstärkt Sonneneinstrahlung das Erscheinungsbild von Pickelmalen und Pigmentflecken. Direkte Sonne oder gar das Solarium sollten deshalb unbedingt gemieden werden. Im Freien benötigen nicht nur Menschen mit Akne einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, LSF 30 sollte es mindestens sein!

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