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Viele Menschen möchten in den eigenen vier Wänden bzw. im Kreis ihrer Liebsten alt werden. Die Pflege zu Hause spielt darum in der Schweiz eine wichtige Rolle: Oft übernehmen Angehörige die häusliche Pflege. Lesen Sie hier, was es zu beachten gilt.
Werden Eltern oder andere Verwandte alt und/oder krank, stellt sich häufig die Frage: Zu Hause pflegen oder ins Altersheim bringen? Die häusliche Pflege von Angehörigen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe: Überlegen Sie sich genau, ob Sie die Pflege Ihres Angehörigen zu Hause übernehmen möchten und ob Sie die dazu nötige Zeit, Kraft und gesundheitliche Verfassung haben. Lassen Sie sich beraten, falls Sie unsicher sind – auch, wenn es um die Entscheidung zwischen ambulanter oder stationärer Pflege geht.
Bei der häuslichen Pflege von Angehörigen müssen Sie nicht alles alleine leisten: Teilen Sie sich – wenn möglich – die Aufgaben mit anderen Pflegenden oder holen Sie sich für bestimmte Dinge oder Zeiträume externe Unterstützung, etwa bei Organisationen wie Spitex oder Pro Senectute. Tauschen Sie sich mit anderen Pflegenden aus. Und ganz wichtig: Achten Sie bei aller Liebe und Fürsorge auf Ihre eigenen Bedürfnisse, etwa indem Sie sich genügend Freizeit und Ferien erlauben, um den eigenen Akku wieder aufzuladen.
Wer die häusliche Pflege von Angehörigen übernimmt, macht sich oft Gedanken über die finanziellen Konsequenzen. Viele arbeiten während der Betreuungszeit ‒ wenn überhaupt ‒ nur noch in Teilzeit, was Lohneinbussen zur Folge hat. Zudem stellt sich die Frage nach der Kostenübernahme bei der Pflege zu Hause. Als pflegender Angehöriger haben Sie – abgesehen von den Leistungen der Krankenkasse oder Hilflosenentschädigung ‒ unter anderem diese Möglichkeiten, zumindest einen Teil der Kosten, die bei der Pflege zu Hause anfallen, abzudecken:
Pflegebett, Badewannenlifter, Treppenlift, Rollator, Gehbock: Was braucht man für die Pflege zu Hause? Bei der SAHB können Sie sich zu Pflegehilfsmitteln für zu Hause beraten lassen.
Welche Möglichkeiten zum Wohnen im Alter es gibt, lesen Sie in unserem Gleichnamigen Artikel: «Wohnen im Alter: Wo fühlen Sie sich zu Hause?»